|
Am 12.Juni 2007 hat die CVP in einer Interpellation Fragen zu den Kosten der Informatik gestellt, welche das Budget im Jahr 2006 um 170'000 Fr. übertrafen. Insbesondere wurde nach den Berechnungsgrundlagen für die interne Verrechnung der Informatikkosten gefragt, nach dem Leistungsbeschrieb für die internen User der Informatik, der Kosten pro PC und Drucker pro Jahr etc. Die Beantwortung durch Stadtrat Mario Fehr hat uns nur zum Teil befriedigt. Beispielsweise ist immer noch nicht klar, warum die Informatikkosten beim Peppermind bei gleich bleibendem Informatikzustand dermassen gestiegen sind. Auch ist nach wie vor unklar, mit welchen Grundlagen der Informatik-Vergleich unter den Gemeinden durchgeführt wurde- allerdings hat Mario Fehr hier versprochen, nächstes Mal die Gemeinden zu motivieren, alle Daten öffentlich zu machen.
Warum für die CVP das Thema noch nicht abgehakt ist: Trotz hoher Informatikkosten funktioniert der Betrieb nach neuesten Informationen äusserst schlecht. Serverabstürze sind häufig, über Wochen läuft manchmal das System nur sehr langsam, mit beinahe täglichen Abstürzen. Der externe Zugriff auf das System ist auch nach 2 1/1 Jahren noch nicht möglich, Abklärungen werden offensichtlich trotz Nachfragen nicht gemacht. Störungsmeldungen werden oft mit grosser Verzögerung erledigt, eine Meldung ruht z.B. schon seit mehreren Monaten bei der Informatik ohne Rückmeldung. Die IT-Fachleute sind nur während der Büroarbeitszeiten erreichbar, während die Schalter ja länger offen sind, der Support ist somit nicht gewährleistet. Fazit: die CVP wird sich weiterhin dieser Problematik annehmen und die Probleme genau unter die Lupe nehmen. Wir hoffen, dass wir hier keine Zeitbombe finden!
|